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Sommer, Sonne, Frankenwein

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Frankens Weinlese offiziell eröffnet

Weinlese 2017

Frankens Weinlese offiziell eröffnet

Brunner: „Können uns auf harmonische und fruchtige Weine mit Charakter freuen!“

Stetten -Nach einem Jahr, das für die fränkische Winzerschaft wieder eine Vielzahl an Überraschungen parat hatte, eröffnete in der vergangenen Woche Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zusammen mit der bayerischen Landtagspräsidentin Barbara Stamm und der Fränkischen Weinkönigin Silena Werner in der Lage Stettener Stein (Landkreis Main-Spessart) die Weinlese 2017 in Franken.

Früheste Lese Frankens

Kein Weinjahrgang gleicht dem anderen – das macht die Weinlese jedes Jahr aufs Neue so spannend, betonte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner beim diesjährigen Startschuss im Stettener Stein. Dem stimmte auch Weinbaupräsident Artur Steinmann zu und betonte, dass 2017 wieder viele Herausforderungen für die fränkischen Winzerinnen und Winzer gebracht hätte. Das erste Halbjahr war geprägt von Trockenheit auf Grund fehlender Winterniederschläge und einem frühen Austrieb der Reben. Die frostigen Nachttemperaturen Mitte April sorgten dann an manchen Orten für Schäden, währenden in den ungeschädigten Anlagen mit steigenden Temperaturen die Entwicklung rasch voranschritt. Da sich die Wassersituation durch regelmäßige Niederschläge im Juni und Juli entspannten, konnten sich die Reben prächtig entwickeln. Der Entwicklungsvorsprung konnte gehalten werden, so dass bereits 14 Tage vor der jetzigen offiziellen Leseeröffnung die ersten Trauben für Federweißen gelesen werden konnten. „Der Lesebeginn 2017 wird als einer der frühesten in die Geschichte Frankens eingehen“, ist sich Steinmann sicher.

Garant für gute Weine

Für ihn, betonte der Minister, seien die Winzerinnen und Winzer, die solche Steillagen wie in Stetten bewirtschaften und damit Frankens großes Weinkulturerbe erhalten, die „Bergbauern des Nordens“. Diese landschaftsprägenden, aber arbeitsaufwändigen Steillagen seien zum einen der Garant für hervorragende Weine und zum anderen auch die Grundlage für den erfolgreichen Dreiklang von Wein, Kultur und Tourismus in Franken.

Hohes Potential

Da es den Winzerinnen und Winzer auch 2017 wieder gelungen sei, dem Wetter zu trotzen und die zahlreichen Herausforderungen hervorragend zu meistern, könne man sich auf einen guten bis sehr guten Jahrgang freuen, der auf jeden Fall das Potential habe, in der Qualitätsliga ganz oben mitzuspielen. Mit einem Ertrag von 80 bis 85 Hektoliter pro Hektar und einer Gesamtmenge von rund 480 000 Hektolitern liege der aktuelle Jahrgang voraussichtlich im langjährigen Durchschnitt.

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