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Fränkisches Gewächs bringt Frankenwein nach Berlin

In der Bayernhalle (v.l.): Barbara Baumann, Winzerin, Staatsministerin Michaela Kaniber, Manfred Baumann, Winzer. Foto: Tobias Hase/StMELF

Berlin – Nach zwei Jahren Coronapause präsentiert sich der Freistaat Bayern in diesem Jahr wieder auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin als Land der Genüsse. In der großen Bayernhalle – seit vielen Jahren der Besuchermagnet schlechthin – zeigen über 50 Aussteller den Besucherinnen und Besuchern, was der Süden Deutschlands an kulinarischen Spezialitäten und als gastfreundliche Urlaubsregion zu bieten hat. Auch der Verein „Fränkisches Gewächs“ ist auf der Grünen Woche vertreten. Der Verband aus 160 selbstvermarktenden fränkischen Weingütern präsentiert den Messebesuchern die ganze Vielfalt des Frankenweins. Bei ihrem Rundgang durch die Bayernhalle hat Agrarministerin Michaela Kaniber auch bei den Franken vorbeigeschaut und einen Schoppen Silvaner verköstigt. „Hier können sich die Berliner überzeugen: Der Wein aus Franken gehört nicht nur in Deutschland, sondern auch international zu den absoluten Spitzenweinen“, so die Ministerin.
„Die Grüne Woche ist eine ideale Plattform, um ganz Deutschland, aber auch unsere internationalen Freunde und Partner für die einzigartige kulinarische und touristische Bandbreite Bayerns zu begeistern“, so Kaniber. Den Erfolg des bayerischen Auftritts macht nach den Worten der Ministerin das einzigartige Konzept aus. „Wir haben einfach die richtige Mischung aus Tourismus, Spezialitäten und Brauchtum“, so Kaniber. In der Bayernhalle geben Tourismusverbände, Landkreise und Anbietergemeinschaften von „Urlaub auf dem Bauernhof“ Einblicke in das facettenreiche Urlaubsland Bayern mit seinen verschiedenen Regionen, der einzigartigen Natur, bayerischem Brauchtum und herzlicher Gastfreundschaft. Im typisch bayerischen Biergarten zeigen 50 Musik- und Trachtengruppen mit rund 1.000 Mitwirkenden aus ganz Bayern die pure bayerische Lebenslust und demonstrieren eindrucksvoll, wie im Süden Deutschlands musiziert, getanzt und gefeiert wird.
Die Internationale Grüne Woche ist die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau und der Treffpunkt für Politik, Wirtschaft und Verbände rund um die Land- und Ernährungswirtschaft. Detaillierte Infos zum bayerischen Auftritt auf der Messe, die noch bis 29. Januar läuft, finden sich unter www.stmelf.bayern.de/igw.

Fränkisches Gewächs bis 29.01.23 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Mitten drin, statt nur dabei

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause öffnet am kommenden Freitag, 20.01.2023, die Internationale Grüne Woche auf dem Berliner Messegelände (Messedamm 22, 14055 Berlin) bereits zum 87. Mal ihre Tore. Ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit, Ernährungssicherheit und Klimaschutz wird die Messe mit 1400 Ausstellern aus 60 Ländern bis einschließlich 29. Januar 2023 zum Dreh- und Angelpunkt für alle, die sich für die Themen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau interessieren. Mit dabei ist auch die Winzervereinigung Fränkisches Gewächs e.V. in Halle 22 (Stand 206) und informiert an den zehn Messetagen über Frankenwein und das fränkische Anbaugebiet – auch als Destination für Ausflüge und Kurzurlaube. Getreu dem Motto, dass „alle Theorie grau sei“ – Goethe lässt grüßen – haben die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Frankenweine hautnah kennenzulernen.

Mit dabei sind die Weingüter:

Weingut Baumann (www.weingut-baumann.de)
20. – 22.01.2023

Weingut Kohlmann-Schweinhof (www.weingutk-s.de)
23. – 25.01.2023

Weingut Andreas Koch (www.winzerfamilie-koch.de)
26. + 27.01.2023

Weingut Huller (www.weingut-huller.de)
28. + 29.01.2023

Fränkisches Gewächs zu Gast bei Freunden

Frankenwein im niedersächsischen Teufelsmoor

Vor der Bötjerschen Scheune stießen (v.l.) Weinprinzessin Marie Merbecks (Seinsheim), Hugo Roth (Weingut Mönchshof), Alina Brügel (WP Castell), Klaus Höfling (Weingut Höfling), Sophia Beer (WP Sickershausen), Herbert Kram (Weingut Kram), Christina Wille (WP Taubertal) und Angela Kram (Weingut Kram) auf eine gelungene Frankenwein-Vernissage in der Künstlerkolonie Worpswede an.       Foto: Rudi Merkl

Worpswede – Nach zwei Jahren Corona-Pandemie mit unzähligen Verordnungen und Vorschriften war es der Winzervereinigung Fränkisches Gewächs e.V. Ende November wieder gelungen, zur traditionellen Frankenwein-Vernissage in die Künstlerkolonie Worpswede einzuladen.

Für viele Gäste ist die Frankenweinpräsentation in der Bötjerschen Scheune seit vielen Jahren eine liebgewonnene Tradition geworden. So auch für den Worpsweder Bürgermeister Stefan Schwenke, der es sich nicht nehmen lässt, die Winzerinnen und Winzer des Fränkischen Gewächses zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung persönlich zu begrüßen und die offizielle Eröffnung vorzunehmen. Auch wenn in diesem Jahr krankheitsbedingt kurzfristig zwei Weingüter absagen mussten, freute sich Schwenke über das Kommen der Franken. Denn der Besuch der fränkischen Winzer sei für ihn nach zwei Jahren voller Einschränkungen und Reglementierungen auch wieder ein Stück weit – wenn auch eine andere – Normalität! In den Mittelpunkt seiner Rede stellte der Bürgermeister die langjährige Freundschaft zwischen Winzern und Worpsweder und hieß die Gäste aus dem Frankenland mit dem Spruch „zu Gast bei Freunden“ in der Künstlerkolonie willkommen. Mit von der Partie bei der zweitägigen Weinpräsentation mit abendlichen Winzer-4-Gänge-Menü im Worpsweder Tor waren die Weingüter Höfling (Eußenheim), Herbert Kram (Nordheim) und Mönchshof (Ochsenfurt). Charmant und tatkräftig unterstützt wurden die Winzer von den Weinprinzessinnen Sophia Beer (Sickershausen), Alina Brügel (Castell), Marie Merbecks (Seinsheim) und Christina Wille (Taubertal).

Berliner lieben Frankenwein

Über 400 Besucher folgen dem Ruf des Fränkischen Gewächses in die Landesvertretung

Berlin (rm) – Nach über zwei Jahren Corona-Zwangspause fand am vergangenen Freitag (21.10.22) endlich wieder die traditionelle Frankenwein-Verkostung der Winzervereinigung Fränkisches Gewächs e.V. in der Bayerischen Vertretung in Berlin statt.

Als sich am Freitagnachmittag kurz nach 13 Uhr die Türen zur Bayernhalle in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin öffneten, waren die Winzerinnen und Winzer schon etwas aufgeregt und die Spannung war groß, ob und wie viele Besucher dem Ruf des Frankenweins folgen würden. Denn die beiden Corona-Jahre und auch das Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt vor sechs Jahren hatten zu Veränderungen in der Veranstaltungsdurchführung geführt. Doch als dann die ersten Gäste kamen, war alle Anspannung wie weggeblasen und es standen nur noch die Frankenweine und das fränkische Anbaugebiet im Fokus der Veranstaltung und der Gespräche.

Mit den Weingütern Baumann (Handthal), Höfling (Eußenheim), Huller (Triefenstein), Kohlmann-Scheinhof (Karlstadt-Mühlbach), Kram (Nordheim) und Mönchshof (Ochsenfurt) sowie Ruppenstein (Oberschwarzach) und Schmachtenberger (Randersacker) waren acht namhafte Mitgliedsbetriebe des Fränkischen Gewächses am Start, die mit ihrer Angebotspalette gekonnt die Vielfalt des gesamten fränkischen Weinanbaugebiets in Szene setzten. Unterstützt wurden die Winzerinnen und Winzer von der Fränkischen Weinkönigin Eva Brockmann mit ihren Prinzessinnen Anne Düll (Röttingen), Selina Mair (Homburg), Alicia Markert (Eibelstadt) und Theresa Schmidt (Tauberzell).

Neben alten Bekannten waren auch viele neue Gäste gekommen, die schnell vom Frankenwein und von den Winzern, die hinter den Weinen stehen, begeistert waren. Begeistert waren letztendlich auch die teilnehmenden Weingüter. Denn bis zum Ende der Frankenweinverkostung hatten es immerhin über 400 Besucher in Bayernhalle zum Frankenwein geschafft. Von daher sind sich Bruno Kohlmann, Vorsitzender des Fränkischen Gewächses, und seine Winzerkolleginnen und -kollegen schon jetzt sicher, dass es 2023 eine Neuauflage der Frankenweinpräsentation – und zwar am 14. April – geben wird!

Text und Bilder: Rudi Merkl

Qualität zahlt sich aus

Mitgliedsbetriebe des Fränkischen Gewächses wieder ganz vorne dabei

Würzburg – Alljährlich im Herbst nutzt der Fränkische Weinbauverband die Gelegenheit und zeichnet erfolgreiche Weingüter und Winzergenossenschaften für ihre dauerhaften Qualitätsbestrebungen aus. Erst kürzlich stand deshalb das Würzburger Vogel Convention Center ganz im Zeichen des Frankenweins.

In Vertretung der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber war Ministerialdirektor Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten angereist, um die begehrten Staatsehrenpreise des Jahres 2022 vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verleihen. Diese höchste Auszeichnung für Winzer im Freistaat Bayern wird in insgesamt vier Kategorien, bis fünf Hektar, zwischen fünf und 15 Hektar, zwischen 15 und 50 Hektar und über 50 Hektar verliehen. In der Größenklasse zwischen 15 und 50 Hektar wurde das Weingut Ernst Popp aus Iphofen (www.weingut-popp.de), ein Mitgliedsbetrieb der Winzervereinigung Fränkisches Gewächs, mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet. In seiner Laudatio betonte Ministerialdirektor Bittl- mayer: „Auf diese besondere Auszeichnung dürfen Sie sehr stolz sein, denn Sie gehören zu den besten Winzern Bayerns. Weiter so!“ Darüber hinaus lobte er nicht nur die hohe Qualität der fränkischen Weine, sondern würdigte auch das gute Miteinander der Winzerinnen und Winzer, die mit der Dachmarke „Franken – Silvaner Heimat seit 1659“ authentische Werte und außerordentliche Weinkompetenz erfolgreich lebt und nach außen trägt.

Auch Weinbaupräsident Artur Steinmann beglückwünschte die Staatsehrenpreisträger: „Dies ist die höchste Auszeichnung, die ein Betrieb in Bayern erhalten kann und ein Symbol für ihre großartige Leistung. Jahrelanges Qualitätsstreben und ihre Passion für Perfektion haben Sie hierhergeführt. Sie sind ein Aushängeschild für Franken und erhalten heute ganz verdient diese Auszeichnung!“

Außerdem erhielten im Rahmen dieser Feierstunde 14 weitere Weingüter – unter ihnen auch vier Mitgliedsbetriebe des Fränkischen Gewächses – für ihre herausragende Platzierung bei der Fränkischen Weinprämierung Ehrenpreise der einzelnen Landkreise, der kreisfreien Stadt Würzburg, der Regierung von Unterfranken, des Bezirks Unterfranken, der Weinbruderschaft Franken und des Fränkischen Weinbauverbands. So durfte sich das Weingut Hirn (www.weingut-hirn.de) aus Untereisenheim über den Ehrenpreis der Weinbruderschaft Franken freuen und das Weingut Höfling (www.weingut-hoefling) wurde mit dem Ehrenpreis des Fränkischen Weinbauverbands geehrt. Mit dem Ehrenpreis des Landkreises Aschaffenburg wurde das Weingut Klaus Simon (www.weinsimon.de) ausgezeichnet. Und last but not least durfte das Weingut Alfred Blank (www.weingut-blank.de) aus Homburg den Ehrenpreis des Landkreises Main-Spessart entgegennehmen.

Das Fränkische Gewächs gratuliert allen Preisträgern recht herzlich zu ihren Auszeichnungen!

Text und Bilder: Rudi Merkl

Hier treffen Sie demnächst das Fränkische Gewächs

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Frankenwein-Liebhaber,

Treffen Sie uns vom 20. bis 29. Januar 2023 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch!

Beste Grüße und bleiben Sie gesund

Ihre Winzer des Fränkischen Gewächses