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Fränkisches Gewächs lädt am 19. und 20. November in die Bötjersche Scheune ein

Unkomplizierter Frankenwein-Genuss

Bürgermeister Stefan Schwenke und die fränkischen Weinhoheiten, sowie die Winzerinnen und Winzer freuen sich auf die Frankenwein-Vernissage in der Bötjerschen Scheune in Worpswede. Foto: Rudi Merkl

Worpswede (rm) – Nach zwei Jahren Corona-Pandemie mit unzähligen Vorschriften, Regelungen und Verboten freut sich die Winzergruppierung Fränkisches Gewächs e.V. Sie in diesem Jahr nun am 19. und 20. November jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr zur traditionellen Frankenwein-Verkostung in die Bötjersche Scheune in Worpswede einzuladen. Völlig unkomplizierten Weingenuss versprechen an beiden Tagen die Weingüter Höfling, Kohles, Kram und Mönchshof. Mit dabei sein werden auch wieder einige charmante Weinhoheiten, die Sie zusammen mit den Winzerinnen und Winzern von der Qualität und der Vielfalt des Frankenweins begeistern wollen. In gewohnter Weise wird es sich Bürgermeister Stefan Schwenke auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, Sie und die Winzer aus Franken am Samstag, 19.11.2022, im Anschluss an die Eröffnung des Kunsthandwerkermarktes zu begrüßen und den offiziellen Startschuss für die inzwischen 17. Frankenwein-Vernissage zu geben.

Ein ganz besonderes Highlight der jährlichen Weinpräsentation in Worpswede ist das Winzermenü im Restaurant Paulas im Worpsweder Tor (Findorffstraße 3, 27726 Worpswede). Die Menüs finden in diesem Jahr am Freitag, 18.11.22, und am Samstag, 19.11.21, jeweils ab 19.00 Uhr statt. Für die einmalige Kreation aus edlen Weinen und exzellenter Küche ist unbedingt eine telefonische Reservierung unter 04792 / 98 930 notwendig. Der Menüpreis inclusive aller Weine beträgt 69 Euro pro Person.

Berliner lieben Frankenwein

Über 400 Besucher folgen dem Ruf des Fränkischen Gewächses in die Landesvertretung

Berlin (rm) – Nach über zwei Jahren Corona-Zwangspause fand am vergangenen Freitag (21.10.22) endlich wieder die traditionelle Frankenwein-Verkostung der Winzervereinigung Fränkisches Gewächs e.V. in der Bayerischen Vertretung in Berlin statt.

Als sich am Freitagnachmittag kurz nach 13 Uhr die Türen zur Bayernhalle in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin öffneten, waren die Winzerinnen und Winzer schon etwas aufgeregt und die Spannung war groß, ob und wie viele Besucher dem Ruf des Frankenweins folgen würden. Denn die beiden Corona-Jahre und auch das Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt vor sechs Jahren hatten zu Veränderungen in der Veranstaltungsdurchführung geführt. Doch als dann die ersten Gäste kamen, war alle Anspannung wie weggeblasen und es standen nur noch die Frankenweine und das fränkische Anbaugebiet im Fokus der Veranstaltung und der Gespräche.

Mit den Weingütern Baumann (Handthal), Höfling (Eußenheim), Huller (Triefenstein), Kohlmann-Scheinhof (Karlstadt-Mühlbach), Kram (Nordheim) und Mönchshof (Ochsenfurt) sowie Ruppenstein (Oberschwarzach) und Schmachtenberger (Randersacker) waren acht namhafte Mitgliedsbetriebe des Fränkischen Gewächses am Start, die mit ihrer Angebotspalette gekonnt die Vielfalt des gesamten fränkischen Weinanbaugebiets in Szene setzten. Unterstützt wurden die Winzerinnen und Winzer von der Fränkischen Weinkönigin Eva Brockmann mit ihren Prinzessinnen Anne Düll (Röttingen), Selina Mair (Homburg), Alicia Markert (Eibelstadt) und Theresa Schmidt (Tauberzell).

Neben alten Bekannten waren auch viele neue Gäste gekommen, die schnell vom Frankenwein und von den Winzern, die hinter den Weinen stehen, begeistert waren. Begeistert waren letztendlich auch die teilnehmenden Weingüter. Denn bis zum Ende der Frankenweinverkostung hatten es immerhin über 400 Besucher in Bayernhalle zum Frankenwein geschafft. Von daher sind sich Bruno Kohlmann, Vorsitzender des Fränkischen Gewächses, und seine Winzerkolleginnen und -kollegen schon jetzt sicher, dass es 2023 eine Neuauflage der Frankenweinpräsentation – und zwar am 14. April – geben wird!

Text und Bilder: Rudi Merkl

Qualität zahlt sich aus

Mitgliedsbetriebe des Fränkischen Gewächses wieder ganz vorne dabei

Würzburg – Alljährlich im Herbst nutzt der Fränkische Weinbauverband die Gelegenheit und zeichnet erfolgreiche Weingüter und Winzergenossenschaften für ihre dauerhaften Qualitätsbestrebungen aus. Erst kürzlich stand deshalb das Würzburger Vogel Convention Center ganz im Zeichen des Frankenweins.

In Vertretung der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber war Ministerialdirektor Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten angereist, um die begehrten Staatsehrenpreise des Jahres 2022 vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verleihen. Diese höchste Auszeichnung für Winzer im Freistaat Bayern wird in insgesamt vier Kategorien, bis fünf Hektar, zwischen fünf und 15 Hektar, zwischen 15 und 50 Hektar und über 50 Hektar verliehen. In der Größenklasse zwischen 15 und 50 Hektar wurde das Weingut Ernst Popp aus Iphofen (www.weingut-popp.de), ein Mitgliedsbetrieb der Winzervereinigung Fränkisches Gewächs, mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet. In seiner Laudatio betonte Ministerialdirektor Bittl- mayer: „Auf diese besondere Auszeichnung dürfen Sie sehr stolz sein, denn Sie gehören zu den besten Winzern Bayerns. Weiter so!“ Darüber hinaus lobte er nicht nur die hohe Qualität der fränkischen Weine, sondern würdigte auch das gute Miteinander der Winzerinnen und Winzer, die mit der Dachmarke „Franken – Silvaner Heimat seit 1659“ authentische Werte und außerordentliche Weinkompetenz erfolgreich lebt und nach außen trägt.

Auch Weinbaupräsident Artur Steinmann beglückwünschte die Staatsehrenpreisträger: „Dies ist die höchste Auszeichnung, die ein Betrieb in Bayern erhalten kann und ein Symbol für ihre großartige Leistung. Jahrelanges Qualitätsstreben und ihre Passion für Perfektion haben Sie hierhergeführt. Sie sind ein Aushängeschild für Franken und erhalten heute ganz verdient diese Auszeichnung!“

Außerdem erhielten im Rahmen dieser Feierstunde 14 weitere Weingüter – unter ihnen auch vier Mitgliedsbetriebe des Fränkischen Gewächses – für ihre herausragende Platzierung bei der Fränkischen Weinprämierung Ehrenpreise der einzelnen Landkreise, der kreisfreien Stadt Würzburg, der Regierung von Unterfranken, des Bezirks Unterfranken, der Weinbruderschaft Franken und des Fränkischen Weinbauverbands. So durfte sich das Weingut Hirn (www.weingut-hirn.de) aus Untereisenheim über den Ehrenpreis der Weinbruderschaft Franken freuen und das Weingut Höfling (www.weingut-hoefling) wurde mit dem Ehrenpreis des Fränkischen Weinbauverbands geehrt. Mit dem Ehrenpreis des Landkreises Aschaffenburg wurde das Weingut Klaus Simon (www.weinsimon.de) ausgezeichnet. Und last but not least durfte das Weingut Alfred Blank (www.weingut-blank.de) aus Homburg den Ehrenpreis des Landkreises Main-Spessart entgegennehmen.

Das Fränkische Gewächs gratuliert allen Preisträgern recht herzlich zu ihren Auszeichnungen!

Text und Bilder: Rudi Merkl

Hier treffen Sie demnächst das Fränkische Gewächs

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Frankenwein-Liebhaber,

wir freuen uns schon jetzt, Sie am 19. und 20. November 2022 zu unserer Frankenwein-Verkostung in der Bötjerschen Scheune in Worpswede begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie gesund und achtsam!“

Mit besten Grüßen

Ihre Winzer des Fränkischen Gewächses